Gorgeous Yosemite Nationalpark

from Bishop to Modesto

Eine geographische Darstellung von der gefahrenen Route findest du hier

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30.08.2016 – passing Sierra Nevada!

Das bereits letzte Drittel unseres Roadtrips begann mit dem 14. Tag bei angenehmen 28 Grad in Bishop. Heute war wieder ein spannender und vor allem langer Tag zu erwarten, denn es ging von Bishop über den Tioga Pass durch den Yosemite Nationalpark bis nach Modesto. 500 km und eine Fahrzeit von 7,5 Stunden standen auf dem Programm. Die Unterkunft habe ich extra in Modesto ausgesucht um den horrenden Preisen des Nationalparks zu entkommen und gleichzeitig etwas näher an San Francisco zu sein. Natürlich konnten wir nur einen groben Überblick vom Yosemite mitnehmen, aber das war auch so geplant.

Früh brachen wir auf um rechtzeitig über den Tioga Pass zu kommen. Zunächst passierten wir den schönen Tioga Lake.

Weiter ging es vorbei an den Toulumne Meadows. Bekanntester Berg ist hier der Lembert Dome, welcher auch bestiegen werden kann.

Der Tioga Pass ist wirklich eine beeindruckende Strecke – absolutes Highlight ist dort der Tenaya Lake, wo wir uns etwas länger aufgehalten haben.

Von dort ging es dann weiter über den Olmstedt Point – hier hat man einen schönen Ausblick ins Tal. Ebenso ist hier auch schon der Half Dome zu sehen.

Auf dem Weg ins Valley fühlte ich mich dann aber doch wie in Österreich. Genau das habe ich auch erwartet. Als Kind war ich regelmäßig in den Alpen und im österreichischen Umland, so dass mich der Yosemite NP nicht auf die gleiche Art und Weise fesseln wollte, wie es beispielsweise der Bryce Canyon getan hat. Am frühen Nachmittag erreichten wir das Valley, was sich nicht als besonders sehenswert herausstellte. Auch die Trails zu den Wasserfällen hätten sich nicht wirklich gelohnt, da diese allesamt trocken waren. Wir suchten uns am Merced River eine Stelle um ein bisschen zu picknicken – das war widerum sehr lohnenswert.

Zu guter Letzt ging es noch die Glacier Point Rd zum Glacier Point hinauf. Zuvor passierten wir eine sehr überlaufene Stelle im Park – dem Tunnel View.

Die sehr kurvige und teils enge Straße ließ sich gut fahren. Eigentlich wollte ich hier noch einen Trail zum Sentinel Dome laufen, was sich bei unserer Zeitplanung aber als nicht mehr machbar herausgestellt hat. Der Weg zum Sentinel Dome belohnt mit einer 360° Aussicht ins Tal. Am Glacier Point selbst war die Aussicht aber auch sehr schön.

Nun mussten wir bereits den Yosemite NP verlassen, denn es wartete noch eine 3-stündige Fahrt nach Modesto.

Ich wusste jetzt schon, dass es wieder einmal knapp mit der Dunkelheit werden würde. Nachdem wir den recht schönen Weg über Mariposa noch im Hellen erleben durften, hat es uns dann bereits auf dem Highway 140 noch einige Meilen vor Merced erwischt und fuhren im dunkeln weiter. Zum Glück kommt kurz danach der Highway 99, welcher sich im dunkeln auch wunderbar fahren lassen hat.

In Modesto angekommen sahen wir zunächst nicht allzu glücklich aus. Irgendwie wirkte diese Stadt ein bisschen heruntergekommen. Nach unserem Checkin im Best Western fuhren wir noch herum um eine Pizza von Pizza Hut aufzugabeln. Auch hier wurden wir das Gefühl nicht los, dass dieser Ort ein wenig seltsam erschien. Zurück im Motel wartete nur noch die Pizza und das Bett auf uns – wieder mal ging ein sehr langer Tag zu Ende.

Der Yosemite NP ist ein sehr schöner Nationalpark, aber für uns Europäer landschaftlich nicht sonderlich unbekannt. Diesbezüglich reizen mich die Canyons mehr. Zum Wandern lädt der Yosemite dennoch ein – es gibt wahnsinnig viele Trails, sei es auf dem Tioga Pass oder unten im Valley – hier kann man locker eine Woche verbringen. Was mich persönlich im Yosemite noch reizen würde, wäre in einer anderen Jahreszeit (Mai-Juni) die Trails zu den diversen Wasserfällen abzulaufen. Das ist sicherlich eine schöne Sache. Bei uns hat der milde Winter und unsere Ankunft im Spätsommer leider für trockene Wasserfälle gesorgt.

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